Makramee & Knoten

Schiebeknoten für Armband und Kette

Ein Schiebeknoten macht Kordelschmuck verstellbar, funktioniert aber nur, wenn Schnur, Knotenlänge und Endstopper zusammenpassen.

Halbfertiges Armband mit violetten Perlen und sichtbaren Schnurenden auf einer Schmuckmatte
Redaktionelles Arbeitsmotiv; Bildrechte im CMS dokumentiert.

Ein Schiebeknoten macht Kordelschmuck verstellbar, funktioniert aber nur, wenn Schnur, Knotenlänge und Endstopper zusammenpassen.

Geeignete Schnur wählen

Die Schnur braucht genug Reibung, damit der Knoten hält, soll sich aber weiterhin verschieben lassen. Sehr glatte, stark dehnbare oder leicht ausfransende Materialien können ungeeignet sein. Testen Sie den Knoten deshalb mit einem Reststück derselben Schnur.

Parallele Enden verbinden

Legen Sie beide Schmuckenden überlappend und parallel. Wickeln Sie ein separates Schnurstück gleichmäßig um beide Enden und sichern Sie die Wicklung mit dem vorgesehenen Knoten. Die Enden müssen durch den Knoten gleiten können, ohne dass sich die Wicklung löst.

Endstopper und Zugprobe

Knoten oder Perlen an den freien Enden verhindern, dass sie vollständig durch den Schiebeverschluss rutschen. Öffnen und schließen Sie das Schmuckstück mehrfach und prüfen Sie, ob die Schnur aufraut, der Knoten wandert oder sich unbeabsichtigt lockert.

Kurze Checkliste

  • Schnurrest für Probe verwenden
  • Überlappung ausreichend lang planen
  • Knoten gleichmäßig wickeln
  • Endstopper setzen
  • Mehrfach öffnen, schließen und leicht belasten